DPPSJS übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der auf der Website bereitgestellten Informationen. Die beigefügten Dateien sind nur für den persönlichen Gebrauch zur Orientierung des Pilgers und auf eigene Gefahr. Eine Nutzung für andere Zwecke ist nicht gestattet.

Der Weg des Heiligen Jakobus in Slowenien – Pot svetega Jakoba v Sloveniji

Der Verein der „Freunde des Jakobsweges“ wurde nach dem Vorbild anderer europäischer Länder in Slowenien im Jahre 2000 gegründet. Unsere Aufgabe ist die Belebung jener mittelalterlichen Wallfahrtswege im heutigen Slowenien, die einst nach Sanitago de Compostela führten. Selbst der slowenische Nationaldichter France Prešeren erinnert in seinem „Sonett an die Vorfahren“, wie man nach Compostela, zum Grab des Heiligen Jakobus, pilgerte. Der ferne Ort in Spanien im weiten Galizien, galt als der drittwichtigste Wallfahrtsort nach Jerusalem und Rom.

Für mehr Informationen, kontaktieren sie bitte:

Miro Veldin: Mobil: +386 (0) 40 933 563

 

Als Grundlage beim Erkunden der Wege galten für die Mitglieder des Vereins die Beschreibungen der Wege im Internationalen Führer aller Europäischen Wege die einst nach Compostela führten, historische und archivarische Quellen, mittelalterliche Malerei und Statuen des Hl. Jakobus in den Kirchen Sloweniens, sowie Volkslieder über das Pilgern. Wo verläuft der Jakobsweg in Slowenien, der in Europa unter »camino«, wie das spanische Wort für »den Weg« lautet, bekannt ist? Wie in ganz Europa gibt es auch in Slowenien unterschiedliche Wege und Pfade, die einst nach Compostela führten. Der Hauptweg, den wir auch als Stammweg benannt haben, führt von der kroatischen Grenze (Grenzübergang Obrežje) über Ljubljana nach Triest. Der Krainer Zweig verläuft von Ljubljana über den Wurzenpass nach Österreich oder über den Lussariberg in das Kanaltal und weiter über Italien nach Compostela. Von der ungarischen Grenze führt der dritte Zweig an vielen historischen Orten vorbei, wo einst schon die Pilger einkehrten.

Šentjakobska pot / Šentjakob-Weg; bestehend aus dem unteren Krain (Dolenjska) und dem Küsten Zweig (Primorska)

Eröffnung 25. Juli 2010, Dieser Weg beginnt an dem Grenzübergang zwischen Kroatien und Slowenien in Obrežje. Entlang dieses Weges gibt es 12 Kirchen des Hl. Jakobus des Älteren und viele Sehenswürdigkeiten, die die Richtigkeit des Pilgerweges bestätigen. Nach einer Stunde Gehzeit ist die erste Hl. Jakobuskirche in Slovenska vas erreicht. Es folgen das Kloster Kostanjevica, die in die Stiege eingemeißelte Muschel in der Wallfahrtskirche Maria Trost in Malie Vodenice und die Kartause Pleterje, die von Graf Herman II. von Cilli gegründet wurde. Sein Enkel, Ulrich II. gilt als der bekannteste Pilger nach Compostela. Seine Wallfahrt im Jahre 1432 wurde in der spanischen Chronik der kastilischen Könige festgehalten. Weiter folgt der Weg zum Kloster Stična, wo sich heute das interessante Museum des Christentums befindet. Über Ljubljana führt der Weg zur Kirche des Hl. Jakobus in Blatna Brezovica bei Vrhnika und weiteren sehenswerten Wallfahrtskirchen vorbei. Haben wir den grünen Karst überquert, befindet sich der Pilger bereits am Meer der Adria. Über Triest, Duinound Aquileia gelangt man weiter westlich. Dieser Teil des slowenischen Jakobsweges wurde eröffnet und gesegnet im Jahr 2010. Dazu sind Führer für Pilger und Fahrradfahrer in slowenischer Sprache erschienen. Der Jakobsweg lebt!

Hinweise zu Unterkunft, Verpflegung und mehr entlang  Šentjakob – Weg

 

 

Route Ljubljana – Monte Lussari

Die Eröffnung und Segnung dieser Route war am 5. September 2012 anlässlich des 550. Jahrestages der Gründung der Laibacher Diözese. In der Nähe von Ljubljana befinden sich gleich zwei Kirchen des Hl. Jakobus. In einer ist das Wunder dargestellt, wie der Hl. Jakobus einem jungen Mann geholfen hat. In Škofja Loka wurde bei den Ausgrabungen im Jahr 1972 eine Muschel gefunden, wie sie von den Pilgern nach Santiago de Compostela getragen wurde. Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten ist die Wallfahrtskirche auf Crngrob. Der Weg führt uns auch am slowenischen Nationalheiligtum in Brezje vorbei. Das »Paradies auf Erden« erwartet uns in Bled mit seiner Insel mitten im See. Im romantischen Tal der Mojstrana fühlen wir uns in die Zeiten unserer Vorfahren versetzt. Der Weg führt weiter über den Wurzenpass nach Österreich und von dort nach Monte Lussari/ Lussariberig/ Svete Višarje. Im Jahre 1360 ereignete sich hier ein Wunder und ist seit jeher ein Wallfahrtsort der Slowenen, der Österreicher, der Italiener und auch der Friulaner.

Hinweise zu Unterkunft, Verpflegung und mehr entlang Svetovišarska-Weg (Gorenjska-Zweig)

Prekmursko-štajerska veja/ Übermurroute und steirische Route

Eröffnung des Weges von Galicija bis Ljubljana 28. Juli 2013, Hl. Jakobus, Galicija
Von der ungarischen Grenze bis Galicija 27. julija 2014 , Sv. Jakob, Dobrovnik
Im Jahr 2011 haben wir angefangen die ungarische Route entlang der Laibacher Straße zu erkunden. Diese Verbindung war im Mittelalter die Wichtigste zwischen Ungarn und Italien. Die ungarische Route beginnt bei der Grenze in Kobilje und in einer Stunde sind wir schon in
Dobrovnik, wo sich schon die erste Hl. Jakobus Kirche befindet. Der Weg führt über die Ebene des Übermurgebietes (Prekmurje), die Weinregion von Jeruzalem-Ormož, die alte Stadt Ptuj, die Wallfahrtskirche Ptujska Gora und an Hajdina mit dem Fresko des Hl. Jakobus vorbei. Weiter Richtung Westen trifft der Pilger noch auf viele andere kunsthistorische Orte und in Hraše bei Kamnik kann entweder die Krainer Route oder die Stammroute weiter gegangen werden.

Sehr geehrte PilgerInnen, wir hoffen ein wenig Neugierde geweckt zu haben, so dass Sie sich wie unsere Vorfahren auch auf den Weg machen werden. Der moderne Mensch ist ein Eilender, oft schon ein Getriebener, und er kann daher nicht mehr Innehalten, um den Weg zu sich oder zu den Mitmenschen zu finden. Heute, wo gern nach dem »Nahe Liegenden« gesucht wird, kann eine Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg in Slowenien bereits den inneren Frieden und die Zufriedenheit bringen, gebettet in unvergleichlich eindrucksvolle und vielfältig wechselnde Naturerlebnisse.

Hinweise zu Unterkunft, Verpflegung und mehr entlang Ungarischer Weg; bestehend aus dem Zweig Prekmurje und Steiermark

 

Stempel auf dem slowenischen Jakobsweg

Unter Pilgern stellt sich oft die Frage, wo man Stempel für eine Pilgerurkunde bekommt. Darum haben ich und ein Mitglied unseres Vereins der ein guter Kenner der SPSJ uns entschlossen, eine Liste mit den Stempeln zu machen. Lassen Sie mich betonen, dass alle Stempel, die unterwegs erhältlich sind (Pfarrgemeinde, Polizei amte, Post amte, Gemeinde…) gültig sind.

Die meisten dieser Stempel sind nicht in den folgenden Listen aufgeführt, außer denen an strategischen Orten. Wir sind uns bewusst, dass unsere Pilgerreisen unsere Geschichte sind und dass es noch viele weitere Geschichten gibt, daher sind wir für alle neuen Informationen und Kommentare dankbar. Schreiben Sie mir an E-mail. Ich bedanke mich im Voraus.

(Titel und Schlussbild der Pilgerurkunde stammen aus den Anfängen unseres Vereines)

Stempel auf dem slowenischen Jakobsweg

DPPSJS übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der auf der Website bereitgestellten Informationen. Die beigefügten Dateien sind nur für den persönlichen Gebrauch zur Orientierung des Pilgers und auf eigene Gefahr. Eine Nutzung für andere Zwecke ist nicht gestattet.

 

VEREIN DER FREUNDE DES ST. JAKOBWEGS IN SLOWENIEN (DPPSJS) hat in mehr als zwanzigjähriger Tätigkeit die Jakobwege in Slowenien mit eigenen Mitteln wiederentdeckt und markiert. Eine Reihe von Hilfsmitteln wurden vorbereitet, die das Pilgern für Einzelpersonen und Gruppen erleichtern, und bietet ihnen die notwendige Unterstützung bei der Organisation von Pilgerreisen, der Ausstellung von Pilgerdokumenten und Pilgerzertifikaten. Bewahrt und verwirklicht die Pilgertradition in Slowenien, vereint Pilger auf dem Jakobsweg, deren Pilgerfahrt eine religiöse, kulturelle oder soziale Aktivität ist, kümmert sich um die Markierung und Instandhaltung der Jakobswege durch Slowenien, dient Pilgern und Reisenden auf dem Weg. Die Aktivitäten des Vereins basieren auf den Grundsätzen der Freiwilligkeit und Nächstenliebe.

 

DPPSJS gestaltet die Gesellschaft mit Qualität und engagiert sich für die körperliche, Seelische und geistige Entwicklung der Persönlichkeit. Unsere Mitglieder sind stolze Hüter der Pilgertradition, kreative und bewusste Persönlichkeiten, die sich gegenseitig bereichern und die sozialen Strukturen, denen sie angehören, bereichern.